B&M Technologien

­Innovation als Ursache des "gute Klangs"

Alle Lautsprecher machen physikalisch bedingte Fehler. Diese ist bei einem passiven und ungeregelten System nicht zu ändern. Backes&Müller hat seit Gründung an aktive Fehlerkorrektur - Systeme etabliert, die diese Fehler verhindert. Aktive Lautsprecher kennen keine Leitungsverluste, keine Impedanzprobleme, haben fehlerfreie Frequenzweichen und eine exakte Phasenlage. Ausreichend Endstufenleistung sorgt für eine schnellere Impulsverarbeitung und höhere Dynamik. In Verbindung mit unserer analogen Regelungs-intelligenz (DMC-TM)  und unserer digitalen Filtertechnologie (FIRTEC-TM) erreichen wir so eine optimale Musikwiedergabe. Zusätzlich mit der Anpassung der Lautsprecher an die Aufstellung in Ihrem Hörraum erreichen wir so eine einmalig dynamische und perfekte Musikperformance.


BM-FIRTEC™ (FIR-Zeitfilter-Technologie): für eine zeitrichtige, phasenlineare und tonal korrekte Wiedergabe. Der im FPGA programmierte digitale Signalprozessor (DSP) arbeitet mit einem Modell der physikalischen Eigenschaften des Lautsprechers inklusive der verwendeten Chassis und des Gehäuses. Dabei werden die Parameter des Modells durch eine reale Messung des fertig aufgebauten Lautsprechers ermittelt. So berücksichtigen sie dementsprechend auch alle Toleranzen der verwendeten Komponenten wie Chassis, Elektronik oder Verstärker oder auch die akustischen Phänomene an den Gehäusekanten. Die Besonderheit dieser FIRTEC-Technologie liegt darin, dass sowohl der Amplitudenfrequenzgang als auch der Phasenverlauf linearisiert wird. Anders ausgedrückt wird die Musik durch den FIRTEC-Prozess tonal unverfärbt wiedergegeben, also alle Frequenzbereiche gleichberechtigt. Zusätzlich dazu noch in ihrer korrekten Zeitstruktur, also genauso wie sie aufgenommen wurde. So verfügen aktuell alle Backes&Müller-Lautsprecher durch den Einsatz von FIRTEC und  DMC2.0 über einen konstanten Phasenverlauf über den gesamten Frequenzbereich, latenzfrei, weltweit einmalig bei Konuslautsprechern. 

BM-DMC2.0™ („Dynamic-Membran-Control“): Seit 2015 sind alle BMLine-Lautsprechern mit der verbesserten Sensor-Regelung DMC2.0 ausgestattet. Eine Neukonstruktion des Sensors mit Hilfe moderner Computertechnik erlaubt es uns, die physikalischen Parameter der Regelung so zu beeinflussen, dass die Genauigkeit des Regelprozesses um den Faktor 4 verbessert wurde. Der Fortschritt ist so essenziell, dass wir die neue Regelung zum Patent angemeldet haben (patent pending). Grundsätzlich funktioniert eine Sensor-Regelung, indem die Bewegung der Membran zu jedem Zeitpunkt exakt gemessen wird und mit der Sollbewegung, die sich aus dem Musiksignal ergibt, verglichen wird. Dadurch werden falsche Schwingungen der Membran (künstlich provoziert etwa durch Masseträgheit oder auch durch die Materialeigenschaften des Membranmaterials) schon in der Entstehung verhindert. Stoppt die Musik plötzlich, wenn beispielsweise der Bassist die Seiten stoppt, würde der Lautsprecher ohne DMC2.0-Regelung nachschwingen und einen „Pseudobass“ erzeugen. Unsere Technik verhindert ein Nachschwingen ebenso wie ein zu spätes Einschwingen beim Beginn eines Tons. Technisch gesehen wird der Impuls im Musiksignal korrekt in Schall gewandelt, ohne zeitliche Verzerrungen. DMC2.0-geregelten Chassis, werden vom Hörer oft als schnell und akkurat bezeichnet. Dieses einfache Regelprinzip bedeutet in der Umsetzung feinste Handarbeit beim Aufbau der Chassis in unserem Werk ebenso wie ein umfassendes Know-How zur gesamten Physik der Schallwandlung. 

Belohnt wird der Aufwand mit einer neutralen, unverfälschten Musikwiedergabe, einem linearen Amplituden- und Phasenfrequenzgang bis zur unteren Grenzfrequenz ohne Latenzzeiten!








BM-NExT™ („Nearfield-Extension-Technologie“): Die Schallenergie nimmt in einem Zylinderwellenfeld, wie es die BMline 25/35/50/80/100 abzustrahlen vermag, bei einer Entfernungsverdoppelung um 3dB ab. Im Kugelwellenfeld eines konventionellen Lautsprechers beträgt der Verlust 6dB. Diese physikalischen Grundlagen bilden die Basis unserer NexT™-Technologie. 

Ein neu entwickeltes Zylinderwellen abstrahlendes Element übernimmt in den BMLine-Modellen oberhalb der BMLine 35 die Übertragung des Mittelhochton-Bandes ab 800 Hz. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Mathematik in Kaiserslautern ist es uns gelungen, einen Schlitzstrahler höchster Güte mit einem äußerst kräftigen Antrieb zu kombinieren. Aufgrund seiner Abstrahlcharakteristik befindet sich also der Hörplatz, auch in großen Räumen, stets im Nahfeld. Die Schallintensität am Ohr ist deutlich stärker vom Direktschall geprägt als von indirektem, reflektiertem Schall. Dies reduziert die Beeinflussung der gehörten Musik durch den Raum auf ein Minimum. Die zusätzlich gerichtete Abstrahlung reduziert nochmals Reflexionen an Decke und Boden. In der Summe erwächst hieraus ein charismatisches Musikerlebnis mit beispielloser Impulstreue und authentischer Rauminformation der Aufnahmen. Auch unterhalb von 800 Hz strahlt der Schallwandler durch die linienförmige Anordnung der Bass- und Mittelton-Konusspeaker konsequent eine perfekt angeglichene Zylinderwelle ab.



Mit der innovativen BM-FsVC („Fullscale Volume Control“) bietet B&M in Verbindung mit der ICE eine hochpräzise Lautstärkeregelung. FsVc arbeitet innerhalb einer volldigitalen Kette ohne Reduzierung der digitalen Wortbreite, also ohne Verlust der Feinauflösung. Dies geschieht durch den direkten Eingriff auf die Lautstärke der Endstufen in den Lautsprechern. Die Lautstärke wird also ganz am Schluss der Übertragungskette bestimmt und nicht wie (auch analog) üblich in einer Vorstufe am Anfang der Kette. Dadurch bleibt die volle Auflösung erhalten! Bei der analogen Kette bedeutet das, dass der Signal-Rauschabstand sich erst in der Endstufe reduziert und damit keinen Nachteil mehr darstellt, weil er der Abhörlautstärke entspricht! Eine Verringerung des Signal-Rauschabstandes in der analogen Vorstufe führt dazu, dass bei herkömmlichen Ketten anschließend Endstufen, Kabel und die passive Weiche im Lautsprecher mit einer geringeren Auflösung angefahren werden und dementsprechend damit arbeiten müssen. Bei der volldigitalen Kette gelten ähnliche Verhältnisse. Hier führt eine Lautstärke-Regelung auf digitaler Seite zu einer Datenwortbreiten-Reduktion, sehr ähnlich der Verringerung des Signal-Rauschabstandes im Analogen. Darüber hinaus können bei unsachgemäßer Digitaltechnik zusätzliche Fehler entstehen, die dann zu Artefakten, also fremden Frequenzanteilen (Tönen) im Signal führen. Bei der B&M-FsVC-Lösung wird die Lautstärke erst in der Endstufe eingestellt, somit gelangt das Signal mit voller „Stärke“ durch alle Glieder der Übertragungskette vorher. Egal, ob analog oder digital! Eingestellt wird die Endstufenlautstärke durch die BM-Media-Devices BM5xx und BM8xx.  - Weltweit einmalig!!


BM-MLM™ („Massless Membran Sound“): Die spezielle Konstruktion des B&M-Fraunhofer-Adapters in den BMLine-Serien-Lautsprechern führt zu einer Schwingungsanregung der Luftsäule direkt am Austrittsschlitz. Diese schwingende Luftsäule erzeugt den abgestrahlten Schall und ist unabhängig vom Material des Treibers hinter dem Adapter und dessen Masse. In 2015 haben wir dieses Abstrahl-Prinzip zum Patent angemeldet.




BM-DvX™ (virtuelle-Coax-Technologie): Das Konzept des gerichteten, virtuellen Coax wird realisiert durch zwei Mitteltöner, deren Übertragungsband so gewählt ist, dass die beiden Membranen der Mitteltöner physikalisch wie ein zusammenhängender Konus wirken. Durch die Positionierung des Hochtöners, exakt im Mittelpunkt dieser virtuellen Membranfläche, entsteht ein Coaxial-Lautsprecher, der prinzipbedingt Laufzeitunterschiede beim Verändern der Hörposition im Nahfeld gar nicht erst entstehen lässt. In Kombination mit dem Wave-Guide entsteht so ein Coaxial-Treiber mit gerichteter Abstrahlung, was Reflexionen an den Seitenwänden des Abhörraumes vermindert.

­­Innovation als Ursache des "gute Klangs"

 







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